
Bei der Nintendo Switch gibt es einen Schaden, der alle anderen zusammen übertrifft: den Joy-Con-Drift. Die Figur bewegt sich, obwohl niemand den Stick anfasst. Das ist kein Softwarefehler und geht auch nicht durch Kalibrieren weg – im Stick sitzt ein Schleifkontakt, der sich abnutzt und dann Bewegung meldet, wo keine ist. Der Tausch des Stickmoduls behebt es dauerhaft.
Der zweite häufige Fall ist die Ladebuchse an der Unterseite. Die Switch wird in die Dockingstation gestellt, oft nicht ganz gerade, und der USB-C-Anschluss nimmt das übel. Wenn die Konsole im Dock nur noch lädt, wenn man sie in eine bestimmte Position drückt, ist die Buchse fällig.
Dazu kommen gebrochene Displays – die Switch wird transportiert wie ein Handy, aber ohne Hülle – und bei älteren Geräten der Akku, der nach Jahren keine zwei Stunden mehr durchhält.
Für Kinder-Geräte gilt ein praktischer Hinweis: Bring die Joy-Cons mit, auch wenn nur die Konsole ein Problem hat. Oft findet sich beim Prüfen noch ein zweiter Fehler, der sich im selben Durchgang miterledigen lässt.